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Bauplanung am Sögeler Ferienhausgebiet beraubt Sögel unumkehrbar wertvoller Perspektiven

Nach Ansicht der SPD Sögel ist die Planung „Nördlich Schloßpark“ in der jetzt vorliegenden Form nicht abschließend durchdacht.

Unzweifelhaft ist, dass Sögel Bauplätze für bauwillige Bürger vorhalten muss.

Tatsächlich ist die Fläche „Nördlich Schloßpark“ eher ungeeignet für die Umsetzung der aktuellen Pläne.

Der SPD Ortsverein Sögel begründet dies folgendermaßen:

Das Sögeler Ferienhausgebiet, bislang in Alleinlage, würde regelrecht in eine Siedlungslage geraten. Die störungsfreie Nutzung der Häuser durch Urlauber würde mangels auskömmlichem Abstand zukünftig erschwert, wenn nicht sogar unmöglich gemacht.

Am wichtigsten aber erscheint der SPD , dass sich Sögel der einzigen Möglichkeit berauben würde, das Sögeler Schul- und Sportzentrum zu entwickeln.

Hier hat die SPD einen konstruktiven Alternativvorschlag für die Flächen am Ortsrand.

Die Sögeler Grundschule ist bekanntermaßen hochgradig marode, eine sehr kostspielige Sanierung oder ein Neubau ist unausweichlich.

Die SPD ist überzeugt, daß eine Verlegung der Grundschule in diesen naturnahen Bereich ein interessantes Denkmodell wäre.

Viele Vorteile des Standortes sind augenscheinlich.

Der Sögeler Schulcampus würde fortan alle Schulangebote vorhalten.

Die unmittelbare Nähe zum kulturellen Mittelpunkt des Emslandes, dem Schloß Clemenswerth, böte auch kulturell optimale Schulungsbedingungen für die Jüngsten.

Die Grundschule würde sich in direkter Nähe zu den weiterführenden Schulformen und der Sportstätten befinden – der Weg zum Freibad wäre nicht weiter.

Der Raddesee und der Wald mit seinem Waldlehrpfad lägen ebenfalls in direkter Nachbarschaft. Viele lange und risikoreiche Fußwege, die auch zu Lasten wertvoller Unterrichtszeit gehen, gehörten der Vergangenheit an.

Für ein weiteres wesentliches Argument hält die SPD den Umstand, dass die Vermarktung der frei werdenden Flächen im Ortskern bereits ein Teil der Kosten des Schulbaus decken würde.

Während die Flächen am Wald bereits weitestgehend der Gemeinde gehören, hat der Schulhof im Sögeler Ortskern laut aktueller Auskunft einen Wert von 130.- Euro/qm.

Da bliebe nach Vermarktung ein Gutteil für den Schulbau.

Gänzlich muss man nicht auf Wohnbau an der geplante Stelle verzichten.

Ein auf rund 20 Häuser beschränktes Wohnbaugebiet, zusätzlich zum Schulgebäude mit einer sinnvollen Distanz zum Ferienhausgebiet, wäre eine optimalere Flächennutzung für das Gebiet, als die zur Zeit geplante.

Der SPD Ortsverein lädt alle Bürger, alle politischen Akteure und die Verwaltung ein, sich über diesen Vorschlag auszutauschen und freut sich auf eine lebhafte Diskussion.